„Are you syncopated?! – das Berliner Jazz- und Swingtanzfestival im Säälchen am Holzmarkt

Die Syncopation Society kündigt die zweite Ausgabe ihres Festivals „Are You Syncopated?! (27. Sept. – 01. Okt.) im Säälchen am Holzmarkt an. Das Festival will die Vielfalt und das Erbe von Jazz und Swing mit einem reichhaltigen Programm aus Musik, Tanz und Diskussionen feiern. Abends können die Teilnehmenden die pulsierende Energie der Berliner Musikszene bei Konzerten, Tanzpartys und Jam-Sessions erleben. Auf dem Programm stehen u.a Bands der Syncopation Society – Ragtime Nightmare, The Big Five, Kelvin Sholar Trio, die Jungle Jazz Band, The Hot Nuts, das Syncopation Society Orchestra – sowie internationale Gäste wie die amerikanische Sängerin und Schauspielerin Nicolle Rochelle, der Pariser Saxophonist Olivier Franc und sein Sohn Jean-Baptiste Franc am Klavier. Ziel ist es, verschiedene Generationen, Tanz- und Musikszenen zusammenzubringen, die eine gemeinsame Leidenschaft für den Swing und die Jazzkultur verbindet. Die Syncopation Society ist ein in Berlin ansässiges Musikkollektiv, das sich der Förderung des frühen Jazz und Swing durch Veranstaltungen, Konzerte und Bildungsprogramme widmet. Wie schon im letzten Jahr liegt ein Schwerpunkt auf politisch und historisch relevanten Vorträgen und Gesprächsrunden. Dabei geht es um den Umgang des Jazz als Afro-Amerikanische Kulturform, um …

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Albert-Mangelsdorff-Preis 2023 geht an Conny Bauer

Der Posaunist Conny Bauer wird von der Deutschen Jazzunion mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis 2023 für sein Lebenswerk und seine Verdienste für den Jazz in Deutschland ausgezeichnet. Die Preisverleihung mit Konzert des Preisträgers findet am 5. November 2023 im Rahmen von und in Kooperation mit dem Jazzfest Berlin statt. Aus der Jurybegründung: „Konrad ,Conny‘ Bauer ist eine Instanz in Sachen Jazz und improvisierte Musik – in der DDR vor der Friedlichen Revolution 1989 ebenso wie auch im wiedervereinigten Deutschland. Dabei hat er sich bis heute zwei wichtige Eigenschaften bewahrt, die ihn als Künstler aus- und kennzeichnen. Gleichgültig, ob alleine und solo oder als Mitglied einer Band: Zum einen geht er oftmals ohne Absprachen auf die Bühne und lässt seine Musik so spontan wie möglich vor dem Publikum entstehen. Zum anderen beweist er neben seiner Meisterschaft im Umgang mit geräuschhafte Klängen sein einmaliges Gespür für melodische Prozesse, aus dem heraus sich bis heute seine freie Improvisationskunst speist.“ Statement des Preisträgers: „Der Albert-Mangelsdorff-Preis ist eine der bedeutendsten Auszeichnungen, mit der ein Jazzmusiker geehrt werden kann. Der Preis erinnert mich an viele gemeinsam gespielte Konzerte mit Albert Mangelsdorff. Bei dem …

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News:+++35 Jahre Landesjugendjazzorchester Hamburg+++ WEST SIDE & beyond in Weimar+++Junger Münchner Jazzpreis 2023 – die Finalisten+++

+++Das Landesjugendjazzorchester Hamburg in der Elphie+++ Happy Birthday LJJO! Das Landesjugendjazzorchester Hamburg – eins der führendsten Nachwuchs-Jazzorchester Deutschlands – kann auf 35 Jahre Bestehen zurückblicken und feiert diesen Geburtstag am 6. September 2023, 19:30,  im Kleinen Saal der Elbphilharmonie. Im ersten Set des Jubiläumskonzerts spielt das Landesjugendjazzorchester Hamburg unter der Leitung von Hendrika Entzian Werke und Arrangements von ehemaligen LJJO-Mitgliedern, um damit die Geschichte des Ensembles zum Klingen zu bringen. Im zweiten Set ist ein herausragender Special Guest zu hören: Trompeter Bert Joris wird gemeinsam mit den jungen Jazz-Musiker*innen seine eigenen Werke präsentieren und gleichzeitig auch als Solist auf der Bühne stehen. Ticketshop – Landesmusikrat Hamburg e.V. – LJJO celebrates: 35 Jahre Landesjugendjazzorchester Hamburg Tickets, Elbphilharmonie, 20457 Hamburg – online bestellen (reservix.de) Mittwoch, 6.9.2023 19:30 Uhr Elbphilharmonie, Kleiner Saal   +++WEST SIDE & beyond mit Musik von Bernstein, Brubeck & Bründl im Deutschen Nationaltheater+++ Manfred Bründl (*1959): Suite VII für Jazzquartett und Orchester, Uraufführung | Leonard Bernstein (1918-1990): Symphonic Dances from West Side Story für Orchester | Dave Brubeck (1920-2012): To Hope! A Celebration, eine Jazz-Messe für Orchester, gemischten Chor, Gesangssolisten und Jazzquartett Zum vierten …

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LJJO celebrates – das Landesjugendjazzorchester Hamburg wird 35

Pressemitteilung. Das Landesjugendjazzorchester Hamburg lädt zum Jubiläumskonzert in den Kleinen Saal der Elbphilharmonie am Mittwoch, den 6. September 2023 um 19.30 Uhr ein. Als Special Guest wird der belgische Trompeter Bert Joris gemeinsam mit der Band unter der Leitung von Hendrika Entzian seine Musik präsentieren. Darüber hinaus erklingen Kompositionen von ehemaligen Mitspieler*innen des LJJO. “Es ist ein großes Privileg mit dieser jungen und motivierten Band dieses Jubiläum feiern zu können. In 35 Jahren wurden viele tausende begabte Jazz-Musiker*innen in diesem Ensemble gefördert und entdeckt. Viele von ihnen prägen heute die deutsche Jazz-Szene. Diese kontinuierliche Nachwuchs-Arbeit wollen wir mit diesem Konzert feiern,” sagt die künstlerische Leiterin Hendrika Entzian. Jazznachwuchsförderung Als Spitzenensemble und Aushängeschild der Hamburger Jazznachwuchsförderung, bietet das LJJO HH den talentiertesten Jazzmusiker*innen Hamburgs die Möglichkeit sich durch thematisch vielseitige und intensive Arbeitsphasen musikalisch sowie persönlich weiterzuentwickeln. Um die Geschichte zum Klingen zu bringen, wurden Kompositionen von Ehemaligen, wie Tini Thompsen, Sebastian Hoffmann, David Grottschreiber und Nikos Titokis ausgewählt. Dies gibt einen kleinen Einblick in das vielfältige künstlerische Schaffen der Ehemaligen. Bert Joris zu Gast Die Bigband begrüßt außerdem als Gast den belgischen Trompeter und Komponisten …

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Wider die Konvention: Eindrücke vom 31. Outreach Festival in Schwaz

Auch in seiner 31. Ausgabe erwies sich das „Outreach Festival“ im Tiroler Städtchen Schwaz als eines der ungewöhnlichsten Jazz-Festivals Europas. Das vom von hier stammenden Trompeter Franz Hackl – der freilich seit Jahrzehnten seinen Hauptwohnsitz in New York hat – gegründete und nach wie vor  gemeinsam mit dem Bassisten Clemens Rofner geleitete Festival hat seit Jahren vieles von dem vorweggenommen, was heute im Festivalbetrieb groß im Schwange ist. Und hat beim Vorausdenken partiell immer noch die Nase vorn. Vorn in Sachen Nachhaltigkeit Seit jeher reisten hier viele Künstler nicht nur zu ihrem Konzert an, sondern für einen längeren Zeitraum. Schon wegen der dem Festival angeschlossenen „Academy“, einem großangelegten mehrwöchiges Unterrichtsprogramm mit internationalem Lehrkörper für alle Altersgruppen und Levels, das im restlichen Jahr auch online zur Verfügung steht. Oder beim interdiziplinären Ansatz. Wie seit langem gab es wieder einen „artist in residence“ aus der bildenden Kunst, diesmal der Tiroler Konzeptkünstler Ernst Caramelle, der lange in Karlsruhe, an der Frankfurter Städelschule und in New York lehrte, hier nun neben einer Ausstellung auch das Programmheft gestaltete und das eine oder andere Konzert – wir kommen gleich darauf – …

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Münchens Jazzsommer im Hotel Bayerischer Hof

Nach vier Jahren Zwangspause wagte das Hotel Bayerischer Hof in München einen Neustart seines Jazzsommers. Eine beeindruckende Ausstellung mit Schwarz-Weiß-Fotos von Lena Semmelroggen und ein interessantes Musikfilm-Programm im hauseigenen Kino begleiteten die Konzerte. Diese standen erstmals unter der künstlerischen Leitung des Fachjournalisten Oliver Hochkeppel, der sein stimmiges erstes Programm unter den Titel „Bummel durch Europa“ stellte. Als doppelten Auftakt brachte er aber vorweg Jazz aus den USA auf die Bühne, ohne den es den präsentierten eigenständigen europäischen Jazz ja nicht gäbe. So gab es also  an zwei Tagen viele Standards zu hören. Zuerst von der dynamischen Altsaxophonistin Lakecia Benjamin in sehr intensiven und eigenwilligen Fassungen: Coltranes Hymne „A Love Supreme“ als Up-tempo-Stück ist zumindest gewöhnungsbedürftig. Ihr Begleittrio mit einem virtuosen Zaccai Curtis am Flügel, Ivan Taylor am Bass und EJ Strickland am Schlagzeug wirkte dagegen abgeklärt, aber nicht minder kreativ. Zur Tradition des Jazzsommers gehört ein Auftritt des 2. Preisträgers des Kurt Maas Jazz Award. Ausgewählt wurde 2023 der koreanische Schlagzeuger Minchan Kim, der sich der Tradition des Modern Jazz vor allem der 60er- und 70er-Jahre verschrieben hat. Zusammen mit dem Pianisten Theo Kolross und …

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Kultur und Konzert am Starnberger See und im Schwere Reiter

SeeJazz Festival rund um den See Vom 5. bis 14. August findet zum 11. Mal die sommerliche Konzertreihe SeeJazz rund um den Starnberger See statt. Die im Verein Seejazz verbundenen lokalen Kulturveranstalter der Region Starnberger Fünf-Seen-Land, Pfaffenwinkel und Tölzer Land geben für ihr SeeJazz Festival weiterhin die die „Grenzen“ der Anrainer-Landkreise Starnberg, Bad Tölz, Wolfratshausen und Weilheim-Schongau auf und laden jazzbegeisterte Ortsansässige, neugierige Urlauber oder auch Münchner Musikfreunde zu einer Rundreise um den Starnberger See ein. Das Programm ist abwechlsungsreich, unterhaltsam und hochkarätig: Das Chris Gall Trio mit Henning Sieverts (b)und Peter Gall (dr) kommt am 5. August ins Schloss Kempfenhausen, das Matti Klein Soul Trio heizt Liebhabern von groovendem Funk am 9. August auf dem Museumsschiff Tutzing ein. Die Seeresidenz Alte Post in Seeshaupt ist am 11. August Bühne für die wohl besten deutschen Retro Jazzer, die Chris Hopkins Jazz Allstars. Am ehesten geht die Münchner Formation Justyn Time noch als Partyband durch: Sie tritt am 12. 8. im beccult in Pöcking auf. Und zum Schluss des SeeJazz-Festivals zelebrierem die Small Metal Hornets die hohe Kunst der Unterhaltung am 14. 8. Im Feldafinger Bürgersaal. …

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Valentin Renner, Karoline Weidt und Luca Zambito mit dem BMW Young Artist Jazz Award 2023 ausgezeichnet

München. Als Zeichen der anhaltenden Unterstützung der jungen Jazzszene verleiht die BMW Group zusammen mit der Landeshauptstadt München den BMW Young Artist Jazz Award auch in diesem Jahr an drei junge Musikerinnen und Musiker der Münchener  Jazzszene. Dies meldet heute die BMW Group. Neben einem Preisgeld, das ab diesem Jahr auf je 5.000 Euro angehoben worden ist, erhalten Valentin Renner, Karoline Weidt und Luca Zambito mit ihren Ensembles eine Bühne bei den Leipziger Jazztagen und im Münchner Jazzclub Unterfahrt. „Der BMW Young Artist Jazz Award unterstreicht das Engagement der BMW Group, junge Künstlerinnen und Künstler zu fördern“, sagte Ilka Horstmeier, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Personal und Immobilien, im digitalen BMW PressClub. Anton Biebl, Kulturreferent der Landeshauptstadt München, fügte hinzu: „Der BMW Young Artist Jazz Award ist mehr als eine Auszeichnung. Er ist eine Plattform, die den jungen Musikschaffenden die Möglichkeit gibt, ihr Talent zu zeigen und sich weiterzuentwickeln.“ Die Preisträger des BMW Young Artist Jazz Award wurden auch 2023 von der BMW Jazz Jury, bestehend aus Oliver Hochkeppel (Musik- und Kulturjournalist, Süddeutsche Zeitung), Heike Lies (Musikwissenschaftlerin, Leiterin Bereich Musik & Musiktheater im Kulturreferat …

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Das Internationale Jazz-Weekend in Unterföhring mit Staraufgebot

Das diesjährige Internationale Jazz-Weekend in Unterföhring wartete, wie bereits in der vergangenen Jahren, mit einem starken Lineup auf. Stars wie Bill Frisell, Lizz Wright und David Helbock gaben sich im Bürgerhaus Unterföhring die Ehre. Obwohl das Jazz-Weekend dieses Jahr bereits zum zwanzigsten Mal stattfand – von aufgesetztem Jubiläumstrubel keine Spur. Stattdessen, wie gewohnt, ein ausgesprochen abwechslungsreiches, hoch interessantes Programm. Den offiziellen Startschuss gab es wie immer mit einem Kinderprogramm der Jazzbande und „Warum der Kontrabass das Schlagzeug mag“. Den Auftakt zum internationalen Programm bestritt dann Bill Frisell mit seinem aktuellen Quartett mit Greg Tardy, Gerald Clayton und Jonathan Blake. Ein ungemein intimes Konzert mit vielen leisen Zwischentönen und wunderbaren Improvisationen. Höhepunkt des Abends sicherlich die erste (von zwei) Zugaben: „What the World Needs Now“ von Burt Bacharach – da stockte so manchem Hörer der Atem. Lizz Wright am Klavier Auch der zweite Abend war in jeder Hinsicht ein ganz besonderer. Mehrmals verschoben hat es dann schließlich geklappt und Lizz Wright kam mit dem Gitarristen Marvin Sewell, Bobby Sparks an den Keyboards, dem Bassisten Ben Zwerin und Ivan Edwards am Schlagzeug in den großen Saal des …

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German Jazz Trophy 2023 geht an Steve Turré

Der US-amerikanische Posaunist Steve Turré wurde vergangenen Donnerstagabend im SpardaWelt Eventcenter mit der German Jazz Trophy 2023 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert sowie mit einer Statue des Stuttgarter Bildhauers Otto Hajek. Er wird verliehen von der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg, der neuen musikzeitung sowie JazzZeitung.de Stuttgart, 13 . Juli 2023. Die Preisverleihung der German Jazz Trophy im SpardaWelt Eventcenter bildet traditionell den Auftakt für die JazzOpen in Stuttgart. Gute Tradition hat dabei auch die Tatsache, dass nicht nur schöne Reden über den Preisträger oder die Preisträgerin gehalten werden – sondern die Künstler das Publikum in einem Konzert im Anschluss gleich selbst von ihrem Können überzeugen dürfen. In diesem Jahr war es Steve Turré, der die Gäste mit seiner einzigartig-innovativen Jazz-Kunst begeisterte. Denn Turré ist in vielen Stilen zu Hause:  Er hat mit Ray Charles gespielt und ist durch die Schule von Art Blakeys „Jazz Messengers“ gegangen, er war Ensemblemitglied von Lester Bowies Projektband „Brass Fantasy“, Mitglied und Arrangeur bei Slide Hamptons „World of Trombones“ und hat mit vielen Größen des Jazz und der Latin Music gearbeitet. Mit zahlreichen eigenen …

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